Kommunikation

Die Anforderungen an Kommunikationsanlagen in Wohngebäuden haben sich in den letzten Jahren rapide geändert. Neben der hausinternen Kommunikation haben besonders das Internet und die Vernetzung multimediafähiger Geräte die Anforderungen an die Hausinfrastruktur stark beeinflusst. Damit TV, Radio, Internet, Fax und Telefon nutzbar sind, empfiehlt die Initiative Elektro Powertec, je nach RAL-Ausstattungswert, fär folgende Bereiche jeweils ein Elektroinstallationsrohr fär Netzwerk- und Kommunikationsdienste sowie ein weiteres Elektroinstallationsrohr für TV und Radio zu installieren:

  • Wohnzimmer
  • Esszimmer
  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Gästezimmer
  • Flur
  • Küche
  • Büro
  • Arbeitszimmer
  • Hobbyraum
  • Hausarbeitsraum
  • Freisitz
  • Die Elektroinstallationsrohre ermöglichen die einfache Nachrüstung Ihrer Elektroanlage auch für zukünftige Multimedia–Anwendungen.

    Telekommunikation

    Zur Telekommunikation gehören xDSL, Telefon, Telefax, ISDN u. a.. Um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, sind netzwerkfähige Anschlussdosen (RJ45) je nach Ausstattungsumfang und Wohnfläche einzuplanen. Vom Hausanschlusspunkt bzw. vom Wohnungsübergabepunkt führen Elektroinstallationsrohre sternförmig zu den einzelnen Anschlussdosen in den Räumen. In diese Rohre werden dann netzwerkfähige Kommunikationsleitungen (Datenkabel Kategorie 5e oder höher) eingezogen. Die neben den Anschlussdosen angeordneten Schutzkontaktsteckdosen sind immer als Zweifachsteckdosen einzuplanen, damit dort befindliche Geräte mit Strom versorgt werden können. Für das Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro, Arbeitszimmer, den Flur, die Küche, das Bad, den Hobbyraum und Hausarbeitsraum ist jeweils mindestens eine netzwerkfähige Anschlussdose vorzusehen.

    Hauskommunikation

    Hierzu gehören Anlagen und Geräte, die der Kommunikation innerhalb der Wohnbereiche dienen: Klingel–, Türöffner–, Türsprech–, Haustelefon–, Video– und Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und &Uml;berfall. Die einfachen Hausklingelanlagen ggf. mit elektrischem Türöffner werden den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Wer möchte schon, dass der Besucher direkt an der Wohnungstür steht. Unerwünschte Personen sollen am Zutritt des Hauses gehindert werden können. Dies ist erst mit einer Sprechanlage, ggf. mit Bildübertragung möglich. Für die Bildübertragung wird hier üblicherweise eine Kamera im Außenbereich und ein Monitor im Innenbereich angebracht. Über entsprechende Schnittstellen kann die Türsprechstelle an die Telefonanlage im Haus angeschlossen werden und das Bild auf dem TV eingeblendet oder durch die Integration in das hauseigene Netzwerk auf jedem Computer abgerufen werden.